Berlin | Neuaufnahmen 2019 | Gedok Berlin 16.11 – 01.12.2019

zur Vernissage der Ausstellung NEUAUFNAHMEN 2019

am Freitag, den 15. November 2019, um 19 Uhr


laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich in die GEDOK GALERIE ein.

Ausgestellt werden aktuelle Arbeiten  in unterschiedlichsten Herangehensweisen und Techniken.

Künstlerinnen:

Debora Gutman|Ingrid SteinmeisterJeanne Fredac | Karin Dammers | Ulrike Martha Zimmermann | Anna Faroqhi | Elfi Greb|
Gisela Schattenburg | Hyune-He Fischer | Paola Telesca |Ruta Simelionyte | Ulrike van de Löcht.

Sowie zwei Lesungen von und mit Mica BaraJenny Schon.

NEUAUFNAHMEN 2019

Ausstellungsdauer 16.11. – 01.12.2019

Vernissage 15.11.2019 19:00 Uhr

Lesung am 29.11.2019 um 17 Uhr mit Mica Bara
Finissage am Sonntag, den 1. Dezember 2019 

Ausstellungsort

GEDOK Berlin
Suarezstraße 57
14057 Berlin
Tel. 030 – 441 39 05,

Öffnungszeiten Mi–S0 14h00–18h00 

Öffentliche Verkehrsmittel  U2 Sophie-Charlotte-Platz

Eintritt frei

Berlin | Blind date | 13.09 – 01.11.2019

Fotogalerie Friedrichshain I Berlin

BLIND DATE 

Die Gruppenausstellung präsentiert 22 Fotograf*innen, die durch die Originalität ihrer Serien und einen persönlichen Bezug zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zusammenfinden.
Yéti © Jeanne Fredac, ADAGP, Paris, 2019
Die Vernissage findet am 12. September 2019,  um 19.00 Uhr statt 
Petrov Ahner | Ulrike Altekruse | Lars Borges | Samet Durgun | Jeanne Fredac | Felix Hawran | Ebo Hill | Horst Hinder | Nica Junker | Bahar Kaygusuz | Jörg F. Klam | Jeremy Knowles | Tom Kretschmer | Thomas Lobenwein | Thomas Rassloff | Andy Rumball | Karoline Schneider | Daniel Schrödl | Dieter Seidel | Uli Staiger | Kathrin Tschirner | Gordon Welters

Für unsere große Gruppenausstellung im Herbst 2019 waren alle Fotograf*innen eingeladen, die einen persönlichen Bezug zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg haben. Der Bezirk als Geburtsort, Lebensmittelpunkt, Atelierstandort oder Erinnerung aus der Ferne… Egal, wo die Bilder entstanden sind, Themen und Inhalten waren keine Grenzen gesetzt. Gezeigt werden in der finalen Auswahl der 22 Fotograf*innen vor allem engagierte Langzeitprojekte, aber auch stark konzeptuelle künstlerische Serien, die durch ihre außergewöhnliche Ästhetik bestechen.

Blind Date  13.09 – 01.11.2019

Was ?
·Vernissage 12.09.2019 19:00 Uhr
·Artist talk 10.10.2019 19:00 Uhr
·Podiumsdiskussion zum Thema Bezirksfusion Friedrichshain-Kreuzberg im Rahmen des Jubiläums 30 Jahre Mauerfall am Donnerstag, 24. Oktober, 19 Uhr
Wo ?
Fotogalerie Friedrichshain,
Helsingforser Platz 1,
10243 Berlin
Tel.: (+49) 030 / 296 16 84
Fotogalerie Friedrichshain
Wann ?
Di, Mi, Fr, Sa 14h00–18h00
Do 10h00–20h00
Eintritt frei

Berlin | Toys are us | Gedok Berlin 03.08 – 25.08.2019

 

Das Wander Atelier ist am 7 und am 9 Août 2019 zu

 

 

Eröffnung am Freitag, den 2. August 2019 um 19 Uhr

mit einer Spoken-Word-Performance „Puppenherzen“ von Mica Bara

Begrüßung Vorstand der GEDOK Berlin

Einführende Worte spricht Frauke Beeck

Mit Werke von

Mica Bara | Heike Franziska Bartsch | Frauke Beeck | Jeanne Fredac | Laura Kärki | Eun-Sung Kim und Seo-Kyung Kim | Mi Ran Kim | Regina Mielich | Nur Özalp | Gertraude Pohl | Iris Weirich

Führung durch die Ausstellung und Künstlerinnengespräch am Sonntag, den 11. August 2019 um 16 Uhr

Am 14. August 2019, dem japanisch/koreanischen Gedenktag der Trostfrauen, ist die Galerie bis 22 Uhr geöffnet.

Finissage am Sonntag, den 25. August 2019 ab 16 Uhr

Ausstellungsort

GEDOK Berlin
Suarezstraße 57
14057 Berlin
Tel. 030 – 441 39 05,

Öffnungszeiten Mi–S0 14h00–18h00 

Öffentliche Verkehrsmittel  U2 Sophie-Charlotte-Platz

Eintritt frei

Berlin | Rückblicke,Text und Bild 1919-2019 | Gedok Berlin 23.03 – 05.05.2019

Die Gedok Berlin präsentiert 

Rückblicke,Text und Bild 1919-2019

Eine Ausstellung zu 100 Jahre Frauenwahlrecht

SÜHEYLA ASCI, HEIKE FRANZISKA BARTSCH, SANDRA BECKER 01, FRAUKE BEECK, GWENLLIAN FARAH, ALMUT FLENTJE, JEANNE FREDAC, VERENA KYSELKA, GABRIELE NOCKER, GERTRAUDE POHL, ULRIKE PRASSE-SCHIEFNER, JUTTA ROSENKRANZ, ANGELIKA SCHNEIDER VON MAYDELL, ILA WINGEN, ULRIKE-MARTHA ZIMMERMANN

Kuratorin CHARLOTTE SILBERMANN 

Die Vernissage findet am 22. März 2019,
im Gedok Galerie um 19.00 Uhr statt 

Rosa (Ausschnitt) @ Jeanne Fredac, Adagp, Paris, 2019.

 

2019 ist ein Jahr großer Rückblicke. Vor 100 Jahren durften Frauen das erste Mal wählen, gründete sich das Bauhaus, wurde Rosa Luxemburg ermordet, starb die Frauenrechtlerin Hedwig Dohm hochbetagt und wurde die Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing geboren. Die Ausstellung „Rückblicke. Text und Bild“ der GEDOK Berlin schaut zurück auf das Jahr 1919 und seine weitreichenden Ereignisse. In unterschiedlichen Medien wie Objekt- und Textilkunst, Skulptur, Malerei, Fotografie und Film fragen die 13 jurierten Künstlerinnen wie verwoben Vergangenheit und Gegenwart sind. Zwei Lesungen während der Ausstellungsdauer werfen zudem literarisch einen Blick zurück. Die Autorin Ulrike Prasse Schiefner liest eine Prosaminiatur, deren Ausgangspunkt ein Zitat von Doris Lessing ist und Jutta Rosenkranz beleuchtet in ihrem Text das Leben von Hedwig Dohm.

Ganz im Sinne der GEDOK als Künstlerinnenverband, dessen Gründung im Jahr 1926 mitten in die Zeit der Weimarer Republik fällt, liegt ein besonderer Fokus der Ausstellung auf der Selbstermächtigung von Frauen. Die Künstlerinnen beweisen einmal mehr, dass der Blick in die Geschichte ein wichtiges Instrument feministischer Reflexionen ist. Frauen haben Geschichte immer mitgestaltet, auch wenn der patriarchale Kanon sie gerne ausgeblendet hätte.

Rückblicke,Text und Bild 1919-2019

Ausstellungsdauer 23.03. – 05.05.2019

Vernissage 28.09.2018 19:00 Uhr

Lesung am 13.04.19 um 19 Uhr von  Ulrike Prasse-Schiefner
und am 16.04.19 um 19 Uhr von  Jutta Rosenkranz

Führung durch die Ausstellung mit Kuratorin und Künstlerinnen am 31.03.2019 und am 28.04.2019 jeweils um 17 Uhr

Finissage am Sonntag, den 5. Mai 2019 um 17 Uhr30

Ausstellungsort

GEDOK Berlin
Suarezstraße 57
14057 Berlin
Tel. 030 – 441 39 05,

Öffnungszeiten Mi–S0 14h00–18h00 

Öffentliche Verkehrsmittel  U2 Sophie-Charlotte-Platz

Eintritt frei

Berlin | MiniARTuren | Gedok Berlin 23.02 – 17.03.2019


Eröffnung am Freitag, den 22. Februar 2019 um 19 Uhr

mit Werke von

Anja Asche – Roselyne Barone-Mahn –Sandra Becker – Frauke Beeck – Christine Sophie Bloess – Marion Luise Buchmann – Julia Büttelmann – Rosa Dames – Karin Damson – Tamara Ebert – Pia Fischer – Jeanne  Fredac – Debora Gutman – Anneliese Konrat-Stalschus – Almud Moog – Gabriele Nocker – Gertraude Pohl – Prapatti Ulrike –  Prasse-Schiefner – Kirstin Rabe – Kathrin Sohn –  Ortrun Stanzel –  Ila Wingen

Finissage am Sonntag, den 17. März 2019 um 17 Uhr mit einer Lesung von Ulrike Prasse-Schiefner

Galerie GEDOK Berlin

Suarezstraße 57, 14057 Berlin
Tel. 030 – 441 39 05
www.gedok-berlin.de

Öffnungszeiten Mi – So 14 – 18 Uhr
Verkehrsanbindung U2 Sophie-Charlotte-Platz

Berlin | Monat der Fotografie 29.09. – 04.12.2018

Das Wander Atelier präsentiert im Rahmen des EMOP Berlin

EUROPEAN MONTH OF PHOTOGRAPHY 

Quando la felicita non la vedi , cercala dentro“ 

NAPOLI 1999-2017

 analog Photographie von  Jeanne Fredac 

 

Via Antonio Labriola  © Jeanne Fredac, ADAGP, Paris, 2018

 Die Ausstellung umfasst eine fotografische Serie über Neapel, die 1999 einsetzt und verschiedene Aspekte im Herzen der Stadt untersucht. Die Reise führt durch das alte historische Zentrum zu den Gebäuden der 1960er Jahre, wie Le Vele, Kulisse des Films Gomorrha, bis hin zur Brutalismus-Architektur von Aldo Loris Rossi. Die Serie ist aber nicht begrenzt auf die Architektur. Sie lädt uns ein, den Körper und die Seele von Neapel zu entdecken: das Meer, die Fischmärkte und natürlich die Religion, die hier so ungewöhnlich zelebriert wird – eine Mischung aus heidnischen Riten und Katholizismus. Dabei folgt die Ausstellung der Veränderung der Stadt ebenso wie der Entwicklung der künstlerische Arbeit der Fotografin über zwanzig Jahre hinweg: von den klassischen Schwarzweißbildern bis zu den letzten Experimenten mit Filmempfindlichkeit und Beleuchtung. Begleitet werden die Fotografien von einem langen Text über die Stadt von Jeanne Fredac, eingeleitet von Erri de Luca. Die Serie umfasst hunderte Fotografien, vierzig werden in der Ausstellung gezeigt.

Pêcheurs de neige  © Jeanne Fredac, ADAGP, Paris, 2018

Die junge Frau sehnte sich nach einem Ort, in den sie gänzlich abtauchen könnte, einem Ort, der ihre Vergangenheit völlig wegspülen würde. Vielleicht kam das vom Herzschmerz der Jugend, von der Bewunderung für ein unauffindbares männliches Geschlecht. Sie spürte den Peitschenschlag, der das wilde Raubtier zum Sprung durch den Feuerring zwingt. Ihr wisst, die Tiere versengen sich dabei das Fell, und dieser Geruch lehrt sie Entwürdigung. Nach dem Sprung durch den Feuerring landete die junge Frau in Neapel.

Um sich auf einen gefährlichen Ort einzulassen, bedarf es Leidenschaft und Fieber. Ohne Malaria ist der Missionar kein Bewohner Afrikas. In der Stadt wird die junge Frau vom Fieber der Visionen befallen. Sie beschließt, sie festzuhalten und streift durch die schon so oft beschriebene Stadt. Sie ist ein Neuankömmling, wie eine Novizin, die zu Beginn hinter Klostermauern erschrickt. Die gekreuzigte Stadt löst sich langsam von den Nägeln, um sich ihr zu nähern.

Die Stadt liebt Neuankömmlinge. Sie offenbart sich denen, die noch mit halb ausgepackten Koffern dastehen. Die junge Frau geht jede Wegkreuzung mit blindem Vertrauen, gleichgültig dem eigenen Schicksal. Die Stadt nimmt sich so manches Geschöpfes an und offenbart sich ihm, während sie sich ewig vor den Einheimischen verbergen kann. Gleich einer entarteten Mutter, die die Stiefkinder, Streuner und unehelichen Kinder mehr als ihre eigenen liebt. So wurde die junge Frau von der Stadt erwählt, über sie zu berichten.

Die Zeilen und Fotogramme ihrer Darstellung zeugen von dem Privileg einer unerwarteten Offenbarung, aufgeteilt in weiße Räume und schwarze Farbe. Die junge Frau – mehr Augen als Hände, mehr Haare als Beine – schlüpft in Gassen, wie der Faden des Schneiders ins Nadelöhr, setzt einen Flicken auf und beißt den Faden mit den Zähnen ab. Ihr Passagierschein ist ihre Magerheit. Sie bremst den männlichen Appetit: Zuerst muss man ihr zu essen geben, denken sie hinter ihrem Rücken. Sie wischt mit einem Essigschwamm über die Gesichter der Orte und sieht sie, wie sie wirklich sind, wie ein Explosion der Sinne, etwas zwischen einem Kuss und einem Peitschenhieb. Ihr Zeugnis, ihre Text und ihre Fotografien, ist das gelungene Resultat eines Ausgleichs zwischen ihr und der Stadt. Zwischen ihnen fand sich, wie Junischnee, die seltene Vertrautheit des Zufalls, der Gegensätze und Missverständnisse.

Erri de Luca 

 

„QUANDO LA FELICITA NON LA VEDI, CERCALA DENTRO“ 

NAPOLI 1999-2017 

EUROPEAN MONTH OF PHOTOGRAPHY 

Wander Atelier

Falckensteinstraße 45

10997 Berlin – Kreuzberg

Mi 14h00–18h00
Do–Fr 12h00–18h00
Sa 11h00–15h00 

Öffentliche Verkehrsmittel 

U1 Schlesisches Tor

S3, S5,S7,S9 Warschauer Str

Eintritt frei

Hagen | Osthaus Museum| 14.09 – 14.10.2018

Das Osthaus Museum präsentiert

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„Konvolution“

Künstler Buch Projekte

 

 

Eine Kooperation zwischen

modo Verlag Freiburg, Dieter Weber und

Sandra Hampe

Pade e.V. Düsseldorf, Mechthild Hagemann

Buchbinderei Mergemeier Düsseldorf,

Ulrike Meysemeyer

Architektur der Erinnerung, Hagen,

Sigrid Sigurdsson

Eine Ausstellung, kuratiert von Katharina Mayer und Mechthild Hagemann

im Jungen Museum des Osthaus Museum Hagen

Eröffnung: Donnerstag, 13.09.2018, 19h

Es sprechen: Dr. Tayfun Belgin, Mechthild Hagemann und Katharina Mayer

 

 

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Konvolution  zu sehen bis 14. Oktober 2018

Osthaus Museum

Museumsplatz 3

58095 Hagen

T. +49 2331 207 3138

Fax +49 2331 207 4333

 

Dienstag – Sonntag : 12:00 – 18:00 

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Berlin | Kunstquartier Bethanien | 5.07 – 30. 08.2018

DIE MENGE DES LICHTS BESTIMMT DEN GRAD DER SCHWÄRZUNG

Exposition collective de tirages argentiques réalisés dans le labo du Durckwerkstatt

Die Menge des Lichts…

Elvira Akzigitova – Deike Benjoya – Sascha Bierl – Graw Böckler – Sven Buschmeier – Arina Essipowitsch – Catherine Evans – Janne  Frédac – Maja Gratzfeld – Paul Hance – Margret Holz – Undine Hradil – Yannick Krauke – Georgia Krawiec – Silke  Panknin – Benyamin Reich – Peter Riedlinger – Juliana Saragosa – York Wegerhoff – Bignia Wehrli – Nicole Wendel – Kerstin Weßlau – Johannes Wewetzer – Barbara Wolff – Martin Zellerhoff

 

Horaires

lundi: 13h00 – 21 h00

mardi au vendredi 9h00 – 17h00

Druckwerkstatt

Kulturwerk d. bbk berlin GmbH

Kunstquartier Bethanien

Mariannenplatz 2

10997 Berlin

Tel: 030 – 61 40 15-70

Fax: 030 – 61 40 15-74

druckwerkstatt@bbk-kulturwerk.de

www.bbk-kulturwerk.de

Berlin | Institut français | 26.01 – 07.04.2018

Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums Mai 1968

Das Institut Français In Berlin präsentiert

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„Ex und Hopp Gesellschaft“

neue Werke von  Jeanne Fredac 

 

Führung durch die Künstlerin

am 17. März 2018 um 11.30 Uhr

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Das Institut Français Berlin präsentiert die Ausstellung Jeanne Fredac. Ex-und-hopp-Gesellschaft. Vor allem als poetisch-sensible Fotografin von Verlassenen Orten bekannt, setzt sich die Künstlerin in ihren neuen Werken mit den Denkweisen und Verhaltensmustern der Konsumgesellschaft auseinander. Ihre Fotografien, Videos, Gemälde, Skulpturen, Installationen und Ready-mades beleuchten kritisch unseren oft rücksichtslosen Umgang mit dem Planeten und dessen Ressourcen – dabei begegnet sie uns stets mit einem humorvollen Augenzwinkern. 

Ex und hopp!

Jeanne Fredac macht in ihren Arbeiten auf die dringliche Notwendigkeit, die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen zu schützen, aufmerksam. Dabei erhebt sie nicht den Zeigefinger, sondern hält uns mit intelligentem Witz einen Spiegel vor: „Ich glaube nicht, dass es etwas bringt, wenn man den Menschen ein schlechtes Gewissen einredet“, sagt die Künstlerin. „Man kommt mit Humor viel weiter.“ 

So präsentiert sie uns beispielsweise mit der Skulptur „L‘ essence humaine“ (2016) die Erde als einen Punchingball, der mit bereitliegenden Boxhandschuhen K. O. geschlagen werden kann. In ihrer Arbeit „J’étais un arbre“ (2016) konfrontiert Fredac auf irritierende Art und Weise einen Birkenstamm mit Paketen von Kopierpapier und erinnert uns daran, dass das alltäglich im Mülleimer landende Büromaterial seinen Ursprung in der nicht unerschöpflichen Natur hat. Dass Dinge achtsam behandelt werden sollten und nicht sofort auf den Müll gehören, dafür stehen die beiden Arbeiten Lob des Stopfens (2003-15 / 2006-13). In Form eines geflickten Blaumanns und reparierter Turnschuhe erhält Nachhaltigkeit hier eine eigene ästhetische Dimension. 

Neben dem Thema Umweltschutz setzt sich Fredac auch mit typischen Denkfiguren der westlichen Welt auseinander. In dem aus 1200 Fotografien bestehenden Video „Do you need something else?“ (2016) nimmt die sie die oft von Menschen getätigte Aussage, dass sie nichts besitzen würden, aufs Korn. In dem Clip ist die Fülle eines Einpersonenhaushalts zunächst ordentlich sortiert aufgebaut, bis die einzelnen Objekte mit Stop-Motion einen überraschend choreografierten Abgang machen und schließlich eine gähnende Leere – ein tatsächliches Nichts  – hinterlassen. 

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Ich war ein Baum © Jeanne Fredac
Ich war ein Baum © Jeanne Fredac

 

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xDie Vernissage findet am 25. Januar 2018, 

 um 18.00 Uhr statt in Anwesenheit der Künstlerin

Im Rahmen der „Nuit des Idées“

19.30- Die Vorführung der drei Folgen von «Generation» von Patrick Rotman und Daniel Edinger, der Kultserie einer Generation die im Kalten Krieg aufwuchs und die voller Energie in die 60-er Jahre eintritt.

21.00 – Nach der Projektion werden die deutsche  Autorin und Journalistin, Sabine Kebir, und der ehemalige Student der 68-er in Ostberlin und Professor sowie Soziologe, Jean- Marc Salmon, über Ihren Erfahrungsaustausch in Paris und Ostberlin diskutieren. Die Debatte, die konsekutiv übersetzt wird, wird durch die Direktorin des französischen Instituts, Dominique Treilhou, animiert.

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Ex und hopp  zu sehen bis 7. April 2018

Institut Français 

„Maison de France“ Kurfürstendamm 211 | 10719 Berlin

www.jeannefredac.com

Eintritt frei

Montag – Freitag: 14:00 – 18:00 

Samstag: 11:00 – 15:00 

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Paris | 14 – 19 November 2017

MacParis – Manifestation zeitgenössischer Kunst präsentiert

 

Ex und Hopp Gesellschaft

 

ein installation von Jeanne Fredac

doyouneedsomethingelse-jeannefredac

Von 14 bis 19 novembre 2017 

MacParis – Manifestation d’art contemporain présente

Bastille Design Center 
74 boulevard Richard-Lenoir – 75011 PARIS 

U-Bahn – Richard-Lenoir (5) & Saint-Ambroise (9) 
Bus – Saint-Ambroise (56) 

Katalog 10 € 

Öffnungszeiten 
vernissage  Dienstag 14 von 18 bis 22h 
von Mittwoch 15 bis Sonntag 19

 11:oo Uhr bis 20:00 Uhr